
Es war ein Moment der Stille, der Dankbarkeit und der tiefen Verbundenheit als auf der Tagung der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien (GDP) am 6. April 2025 zum allerersten Mal die Sebastian-Thiele-Medaille verliehen – eine Auszeichnung, die nicht nur ehrenamtliches Engagement würdigt, sondern auch die Erinnerung an einen geschätzten Kollegen und Freund lebendig hält.
Sebastian Thiele (Planetarium Cottbus) verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von lediglich 40 Jahren.
Diese Nachricht traf alle die ihn kannten schwer während der IPS-Tagung 2024 in Berlin.
Sebastian sollte in diesem Jahr die Leitung des Planetariums in Cottbus von seinem Vater (Gerd Thiele) übernehmen und war seit 2019 Mitglied des Vorstands der GDP.
Die neu geschaffene Auszeichnung würdigt herausragendes Engagement und besondere Verdienste zur Förderung des positiven Bildes von Planetarien in der Gesellschaft.
Künftig soll die Medaille jährlich verliehen werden. Die Gesamtanzahl der zu vergebenden Preise ist auf 50 Exemplare begrenzt, was ihre Bedeutung im Geiste aller künftig noch viel wertvoller macht.
Die erste Verleihung war also mehr als eine Auszeichnung – sie war ein Moment des Innehaltens, ein Raum für Dankbarkeit und Erinnerung. Sie zeigte, wie viel Herz in der Arbeit unserer Planetarien steckt – und wie stark das Band ist, das uns alle verbindet: die Liebe zu den Sternen und zu den Menschen, die ihre Geschichten erzählen.
(Auszug aus dem Pressetext)
Träger der Sebastian Thiele Medaille:
2025
- Gerd Thiele
- Tobias Wiethoff
- Inga Schlesier
- Axel Krieger
2026
